Amphibienwanderung – gemeinsam sicher ans Ziel
Wenn im Frühjahr die Temperaturen steigen und die Nächte feuchter werden, beginnt für viele Amphibien die jährliche Wanderung zu ihren Laichgewässern. Erdkröten, Frösche, Molche und einige mehr, verlassen ihre Winterquartiere und machen sich auf den Weg zu den Gewässern, in denen sie sich fortpflanzen.
Auf ihrem Weg müssen die Tiere häufig Straßen überqueren. Dabei besteht eine große Gefahr: Viele Amphibien werden von Fahrzeugen überfahren. Besonders problematisch ist, dass die Wanderung häufig in den Abend- und Nachtstunden stattfindet und die Tiere bei feuchtem Wetter unterwegs sind.
Krötenzäune als Schutz
Um die Amphibien auf ihren Wanderwegen zu schützen, bauen wir gemeinsam mit Helferinnen und Helfern Krötenzäune entlang der Kreuzung Mannsgrabenweg Richtung Ferienappartementhaus "An der Forellenschänke" auf. Die Zäune verhindern, dass die Tiere direkt auf die Fahrbahn gelangen. Stattdessen werden sie entlang des Zauns zu eingegrabenen Sammelbehältern geleitet.
Die Behälter werden mindestens zweimal täglich kontrolliert. Die dort gesammelten Amphibien bestimmen wir und bringen sie anschließend sicher auf die andere Straßenseite, damit sie ihre Wanderung zu den Laichgewässern fortsetzen können.
Warum ist dieser Einsatz wichtig?
Du möchtest uns bei der Amphibienwanderung unterstützen? Wir freuen uns über Menschen, die sich für den Schutz unserer heimischen Tierwelt einsetzen möchten. Ob beim Aufbau der Zäune, bei der täglichen Kontrolle oder bei anderen Naturschutzaktionen – jede Unterstützung hilft.

